Das oberfränkische Bauernhofmuseum Kleinlosnitz
Das oberfränkische Bauernhofmuseum Kleinlosnitz liegt in der Marktgemeinde Zell im Fichtelgebirge. Die Quelle der Sächsischen Saale, der benachbarte Große Waldstein mit der „Schüssel" als Aussichtspunkt, der Burgruine und dem Bärenfang , ein Naturlehrpfad auf dem Haidberg und eben das oberfränkische Bauernhofmuseum bieten zusammen mehr Programm als an einem Wochenende zu schaffen ist. Die Entscheidung fällt nicht nur Familien schwer, welche Sehenswürdigkeit der Region als genossen werden soll, das Bauernhofmuseum sollte aber auf jeden Fall besucht werden. Ein Vierseithof von 1790, ein Flachsbrechhaus, Felder und Obstwiesen, auf denen alte Getreide- und Obstsorten mit überlieferten Techniken angebaut und bearbeitet werden, ein echtes Bienenhaus oder auch das Handwerkerhaus laden neben vielen anderen Sehenswürdigkeiten ein, die oberfränkische, bäuerliche Lebensweise zu entdecken. Auf den ersten Blick sieht man, mit wie viel Mühe und Detailverliebtheit das Museum die alten Zeiten widerspiegelt und auf lebendige Art von Sitten und Gebräuchen im Hofer Land erzählt. Schon beim Betreten des Geländes hat man eine Ahnung vom rauen Leben, der harten Arbeit, aber auch dem gemütlichen Miteinander längst vergangener Zeiten. Nicht nur Familien mit Kindern bietet das Bauernhofmuseum Kleinlosnitz einen anschaulichen Einblick in die Geschichte Oberfrankens, die durch ein reges Veranstaltungsprogramm im Museum lebendig gehalten wird. Schafkopfrennen, Backofenfest und Tennafest sorgen für Leben auf dem Gelände der Ausstellung. Spezielle Kinderaktionen wie ein Waschtag oder „Wie baut man eine Vogelscheuche" vermitteln den Kleinen hautnah den Alltag früherer Generationen. Und natürlich fehlt wie bei keiner Attraktion im Hofer Land auch im Kleinlosnitzer Bauernhofmuseum nicht die kulinarischen Genüsse, bei denen man dann in der museumseigenen Gastwirtschaft die erlebten Eindrücke noch einmal Revue passieren lassen kann.
Nähere Informationen findet man unter www.kleinlosnitz.de





