175 Jahre Bayerisches Staatsbad Bad Steben
2007 war das Jahr der Bad Stebener. 175 Jahre Bayerisches Staatsbad Bad Steben wurden nach allen Regeln der Kunst gefeiert. Aus diesem Anlass wurde in Bad Steben unter anderem das „Biedermeier-Jahr" ausgerufen.
2007 war das Jahr der Bad Stebener. 175 Jahre Bayerisches Staatsbad Bad Steben wurden nach allen Regeln der Kunst gefeiert. Aus diesem Anlass wurde in Bad Steben unter anderem das „Biedermeier-Jahr" ausgerufen. 2007 lebten die Einwohner, Kurgäste und Besucher ein historisches Jahr, starteten eine Zeitreise ins 19. Jahrhundert und schwelgten in historischen Kostümen. Auch wenn nicht in jedem Jahr ein runder Geburtstag gefeiert wird, ist Bad Steben im Herzen des Frankenwaldes jederzeit eine Reise oder wenigstens einen Ausflug wert. Das Staatsbad bietet seinen Gästen die jüngste der neun bayerischen Spielbanken. Und auch für diejenigen, die ihr Vergnügen normalerweise fernab von Spielautomaten, Roulette oder Black-Jack suchen, lohnt sich ein Blick hinter die spektakuläre, farbig beleuchtet Glasfassade, um einfach nur das besondere Flair der modernen Spielbank zu genießen. Wer sich nach aufregenden Spielzügen, Gewinnen oder Verlusten nur noch nach purer Erholung sehnt, wird sich in der Therme Bad Steben bestens aufgehoben fühlen: „Mit allen Sinnen genießen"- das Motto der Therme wird nicht nur in den Pavillons des Hörens oder des Fühlens oder der Duftgrotte perfekt umgesetzt. Massagedüsen, Nackenduschen und Sprudelliegen im Sole-Außenbecken lassen auch den stressigsten Alltag vergessen. Und auch das Auge wird die Gestaltung der Therme Bad Steben genießen: die Wellness-Oase wurde mit dem für den Frankenwald typischen Schiefer gestaltet. Aber nicht nur Schiefer gibt es reichlich im Frankenwald. Rund um Bad Steben meldete Alexander von Humboldt 1792 einen Reichtum an Bodenschätzen nach Berlin. Funde von Silber, Kupfer, Zinn, Blei, Eisen und Edelsteinen lösten bei den ehemals hohenzollerischen Herrschern helle Begeisterung aus. Alexander von Humboldt gründete in Bad Steben eine freie Bergschule, eine Krankenkasse und sorgt für eine organisierte Witwenversorgung- beispiellose Einrichtungen im ausgehenden 18. Jahrhundert, die dafür sorgten, dass sich die Erträge aus den Bergwerken rund um Bad Steben vervielfachten. Sicherlich hatte Alexander von Humboldt seine Tatkraft und seinen Einfallsreichtum auch den drei Heilwasserquellen des höchstgelegenen bayerischen Staatsbades zu verdanken: die einzigartige Kombination von Radon, Kohlensäure und Naturmoor in Westeuropa garantieren beste Heilerfolge unter anderem bei Herz- und Gefäßkrankheiten, Frauenleiden oder rheumatischen Erkrankungen. Zur Heilung von nervösen Erschöpfungszustände tragen in Bad Steben neben den Quellen auch die ursprüngliche, wildromantische Landschaft des Frankenwaldes und die Verbindung von Tradition und Moderne bei. Neben Alexander von Humboldt hinterließ auch Leo von Klenze im Staatsbad Bad Steben seine Spuren. Der Klenzebau ist neben vielen weiteren Sehenswürdigkeiten nur ein Schmuckstück des stilvollen Kurzentrums im Hofer Land.





