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Abwechslung ist geboten auf dem Forsthaus-Weg. Von Christusgrün zum Wanderheim "Gerlaser Forsthaus" über den Spitzberg, Dürrnberg und das Wildgehege Pechreuth zurück.

Wir beginnen die Rundwanderung am Wanderparkplatz an der Kreuzung Christusgrün-Dürrnberg. Eine Wandertafel vermittelt einen Überblick über das Wegenetz. Weitere Informationstafeln zeigen den Besuchern warum Totholz, Reisig- und Steinhaufen wichtige Lebensräume sind. Pilzfreunde können sich an den Pilztafeln für mitteleuropäische Pilze erkundigen, welche giftig bzw. essbar sind. Und die Vogeltafel heimischer Vögel bietet sogar QR-Codes, die unterschiedliches Vogelgezwitscher abspielen.

Hier ist der Ausgangspunkt für einen Naturlehrpfad, der wenige Schritte auf der Straße hinab nach Christusgrün beginnt, indem man links in den Wald hinein geht. Gekennzeichnet ist er durch ein Eichhörnchensymbol. Wo Fuchs und Hase leben, inmitten von Fichten, Kiefern und Moos, wenden wir uns nach einigen Metern geradeaus nach rechts, laufen hinab, sammeln lehrreiche Informationen über heimische Tiere, bis wir hinaus auf eine Wiese treten. Bereits hier können wir auf das Dorf Christusgrün blicken, welches 1564 erstmals erwähnt und von Einheimischen auch „Chrisgrij“ genannt wird.

Am Waldessaum links gehen wir neben Heidekraut und Heidelbeersträuchern hinab zur Straße. Dieser folgen wir in die Ortsmitte, wo eine Baude einlädt, sich in das Gästebuch der Ortsgruppe einzutragen oder etwas weiter unten bei weiteren Tafeln am Erfrischungsbrunnen zu verweilen. Dort am Bächlein gibt es einen Spieleschrank für Jung und Alt mit kurzweiligen Outdoorspielemöglichkeiten aus Naturmaterialien (April-Oktober).

Wir passieren die Brücke und laufen die Ortsstraße hoch, welche in einen breiten Wanderweg bergan übergeht. Auf diesem Teilabschnitt verläuft der Frankenweg, Frankenwaldsteig, Ozünderweg, US44 und der US42 gleichzeitig.

Oben angekommen führt uns der Weg aus dem Wald hinaus weiter zwischen Wiesen und Feldern: links von uns befindet sich der Spiegelwald, worin die Ballonlandestelle der Ballonflucht von 1979 liegt, sich der Froschbach schlängelt und das schöne Froschbachtal bildet. Am Waldessaum geht es weiter geradeaus, bis das uns der Weg links hinab, über Wurzeln und Steinen, an eine Teichanlage führt. Hier endet der Naturlehrpfad.

Wir überqueren den Froschbach bis wir auf einen Forstweg stoßen, an welchem wir rechts hoch zum Wildgehege in Pechreuth kommen. Weiter rechts laufend biegt man von der Straße rechts in einen naturbelassenen Waldpfad abwärts bis zum Parkplatz des Gasthauses Fränza. Die Straße rechts aufwärts gelangen wir an eine Sitzgruppe der Ortsgruppe Christusgrün-Dürrnberg, an der wir den Blick Richtung Froschbach und den Döbraberg schweifend lassen können. Hier wenden wir uns nach links und laufen auf einem Pfad kurz in den Wald, bis wir auf einen Forstweg stoßen. Sich scharf nach rechts wendend, folgen wir diesen beständig aufwärts, bis wir zum kreuzenden Wanderweg US44 gelangen. Mit diesem erreichen wir rechts ca. 200m weiter bergan einen Weg hin zum trigonometrischen Punkt, den Spitzberggipfel, auf 729m Höhe. Eine dritte Baude, diesmal von der Ortsgruppe Bobengrün, bietet eine Rastmöglichkeit umgeben von Steinen und Erdlöchern, ehemalige Steinbrüche. Aus denen wurden früher Steine vom Forst für Waldwege gebrochen.  Zum Hangweg zurückkehrend biegen wir rechts auf den begrasten Flaserkalksteig ab. Weiter bergab überqueren wir einen Waldweg und einen Forstweg und kommen auf angenehmen Waldwegen an eine Wiese zum Waldende. Dort bietet sich ein schöner, weiter Blick auf ein Haus von Gerlas (links) in das weite Tal des (Bobengrüner) Lohbaches auf Bobengrün, Bad Steben im Hintergrund, und auf das weite Land des östlichen Frankenwaldes.

Wir gehen auf dem Weg weiter und laufen rechts an der Umzäunung des ehemaligen Gerlaser Forsthauses entlang, der zum Hofeingang führt. In einem Raum ist eine Gesteinssammlung des Naturparks Frankenwald. Das Heim im Bad Stebener Ortsteil Gerlas wird von der Ortsgruppe Bobengrün betreut. Noch vor der Straße wenden wir uns nach rechts und gehen durch den Wald, dann im freien und wieder im Wald am Fuße des Spitzberges auf angenehmen Wegen im Wald entlang und laufen den grasigen Waldweg weiter bis wir auf einen Forstweg stoßen. Wir laufen über diesen, einen letzten sich schlängelnden Waldpfad hinauf, ehe wir zu unserem Ausgangspunkt, den Wanderparkplatz zurückkommen.

  • Aufstieg: 210 hm

  • Abstieg: 192 hm

  • Länge der Tour: 8,0 km

  • Höchster Punkt: 694 m

  • Differenz: 124 hm

  • Niedrigster Punkt: 570 m

Schwierigkeit

einfach

Panoramablick

mäßig

Saisonale Eignung

geeignet witterungsbedingt nicht geeignet unbekannt
  • JAN

  • FEB

  • MRZ

  • APR

  • MAI

  • JUN

  • JUL

  • AUG

  • SEP

  • OKT

  • NOV

  • DEZ

Merkmale Touren

Grüne Rundwanderwege

Rundweg

Einkehrmöglichkeit

Familientauglichkeit

Offen

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